Arm trotz Arbeit: Wenn die Vollzeitstelle nicht zum Leben reicht

26.11.2013

Immer mehr Menschen können trotz Vollzeitstelle nicht von ihrem Einkommen leben. Das zeigt eine neue Studie. Für Menschen, die nicht nur sich selbst, sondern eine Familie ernähren müssen, wird es besonders schwierig.

In der Gastro ist jeder Dritte von Armut bedroht. Foto: Michael Coghlan/

flickr.com

Immer mehr Menschen in Deutschland verdienen so wenig, dass sie ihre Familie davon nicht ernähren können. Bei den meisten der Betroffenen handelt es sich jedoch nicht um Minijobber oder Aushilfen. Es sind Menschen, die in Vollzeit arbeiten und von denen ein Großteil sogar über dem angepeilten Mindestlohn von 8,50 Euro liegt.

Zwei neue Studien

Gleich zwei neue Studien sind zu diesem Thema erschienen: zum einen der jährliche Datenreport des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und zum anderen eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

Über den Anteil der sogenannten „Working Poor“ haben wir mit Eric Seils von der Hans-Böckler-Stiftung gesprochen. Er arbeitet dort im Referat für Vergleichende Sozialpolitik und hat bei der Studie mitgewirkt.

Davon können Sie keine Familie mehr ernähren! – Eric Seils