Automobil | das “Rundumgrün” für Fußgänger soll Unfälle vermeiden

03.02.2012

Das "Rundumgrün" wird bereits in einigen Städten Deutschlands getestet: alle Fußgänger dürfen über die Kreuzung, die Automotoren stehen still. In den USA und Japan funktioniert's. Auch in Deutschland?

Bei “Rundumgrün” haben alle Fußgänger grün. Die Autofahren müssen warten. / Foto: © Kurt F. Dominik / pixelio.de



Leiter des Bereichs Infrastruktur bei der Unfallforschung der Versicherer.Jörg OrtleppLeiter des Bereichs Infrastruktur bei der Unfallforschung der Versicherer. 

Ampeln sollen vor allem Unfälle vermeiden und dafür sorgen, dass der Verkehr fließt. Trotzdem kommen auch an Ampelkreuzungen immer wieder Fußgänger unter die Räder. Schuld sind meist abbiegende Autos. Deshalb gibt es im Ausland an vielen Ampeln das sogenannte „Rundum-Grün“: Das heißt, alle Fußgänger haben gleichzeitig Grün, während alle Autos warten.

„Fußverkehr fördern“

Manchmal können Fußgänger sogar quer über die Kreuzung laufen, das nennt man dann „Diagonalgrün“. In Deutschland sind solche alternativen Ampelphasen bislang sehr selten. Um herauszufinden, ob sie funktionieren und vor allem Unfälle verhindern, gibt es jetzt eine Studie von der Unfallforschung der Versicherer. Jörg Ortlepp leitet dort den Bereich Verkehrsinfrastruktur und erklärt das Rundum-Grün und die Hoffnung dahinter.

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