AutoMobil | Der Autoclub ADAC in heftiger Kritik

Wo der ADAC jetzt anpacken muss

16.05.2014

Nach der Krise folgt die Reform: der ADAC möchte die Skandale hinter sich lassen und gibt sich auf der Hauptversammlung reformbereit. Kommt nun der Neustart für den Automobilclub?

Das Hauptgebäude des ADAC in München: Hat sich was verändert? Foto: © Christof Stache | AFP

Als im Februar bekannt geworden ist, dass der Automobilclub die Wahl des „Gelben Engels“ manipuliert hat, hat das eine ganze Reihe weiterer Enthüllungen nach sich gezogen. Nur zwei Beispiele: Rettungshubschrauber, die zu privaten Zwecken genutzt wurden und hohe Steuernachzahlungen. ADAC-Chef Peter Meyer musste gehen und August Markl hat seitdem die Geschäfte als Interims-Chef übernommen. Außerdem ist dem ADAC ein Beirat als externes Aufsichtsgremium zur Seite gestellt worden.

Die Hauptversammlung tagte – und jetzt?

Unter dem Motto „Reform für Vertrauen“ hat sich am Wochenende der ADAC zur Hauptversammlung in Saarbrücken getroffen. Was dort beschlossen wurde und ob der ADAC in Zukunft wirklich transparenter, demokratischer und vor allem wieder glaubwürdiger sein wird, haben wir mit Ferdinand Dudenhöffer besprochen. Der Automobilexperte sieht in den jetzigen Beschlüssen ein „Weiter-so“ statt „Neuanfang“.

Ferdinand Dudenhöffer 80661Diese Veranstaltung war mehr oder weniger eine Farce.Ferdinand Dudenhöffersieht die ADAC-Reform skeptisch und fordert einen echten Neustart. 

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