AutoMobil | Die stau-freie Stadt – wie nah ist die Vision?

30.04.2011

Die Städte ersticken an den Autos: und so werden Carsharing, Verleihfahrräder, Bahnen und Busse immer beliebter. Sogar Laufen erlebt eine neue Renaissance. Die Mobilität von morgen - ein Expertengespräch.

Macht nicht unbedingt Spaß: mit dem Auto in die Innenstadt, hier die von Köln. / © Henning Kaiser

Autofahren in der Innenstadt – sind wir mal ehrlich: Spaß ist etwas anderes. Die Städte verstopfen, es mangelt an Platz zum Fahren, an Ausweichrouten, an Parkplätzen. Wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass unsere Autos im Schnitt 90 Prozent ihrer Zeit ungenutzt vor der Tür stehen, ist klar: wir brauchen neue Mobilitätskonzepte.

Verkehrsgeograph an der Uni Trier.Prof. Heiner MonheimVerkehrsgeograph an der Uni Trier. 

Mega-Städte wie London, Kopenhagen oder Paris stellen sich bereits darauf ein: sie bauen den öffentlichen Nahverkehr aus, führen eine Maut ein, fördern Carsharing, Fahrrad-Verleih-Systeme – und sogar das Zu-Fuß-Gehen erlebt wieder eine Renaissance.

Wie oft (oder selten) es tatsächlich sinnvoll ist, sich ins Auto zu setzen, welche Konzepte das Auto ablösen könnten, was davon bereits heute Realität ist und wann in Deutschland die Maut kommt, darüber sprechen wir mit dem dem Verkehrsgeographen Heiner Monheim von der Universität Trier, der unter anderem den allgemeinen deutschen Fahrradclub mitgegründet und die Bundesregierung beraten hat.

 


 

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