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Beim Aviation Summit besprechen Vertreter der Luftfahrt, wie es weiter gehen soll. Foto: motive 56 | shutterstock.com
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AutoMobil | Flugverkehr: Aviation Summit

Wie geht es in der Luftfahrt weiter?

Beim Aviation Summit in Berlin wurden die wichtigsten Aspekte der Zukunft besprochen. Wie also soll es weitergehen im Luftverkehr und was müssen Flugreisende beachten?

Kaum ein anderer Bereich der Mobilität hat so sehr unter der Corona-Pandemie gelitten wie die Luftfahrt. Denn das oberste Gebot hieß und heißt immer noch den Bewegungsradius einschränken, vor allem wenn andere Personen mit dabei sind.

Und so sind nicht nur die Urlaubsflugreisen zurückgegangen, sondern auch in der Geschäftswelt hat sich einiges verändert. Statt persönlicher Treffen haben viele Firmen auf digitale Konferenzen umgeschaltet und teilweise auch das Potenzial der digitalen Begegnung erkannt. Für die Fluggesellschaften ist das zunehmend problematisch.

Sie können sehen, es ist nach wie vor ein wirklich langsames, schrittweises Wiederanziehen und wir rechnen damit, dass noch weit bis in die nächsten Jahre hinein, der Luftverkehr unterhalb des Niveaus von 2019 liegen wird.

Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft.

Am Donnerstag haben sich deshalb die europäischen Verkehrsminister und hochrangige Vertreter der Luftfahrtbranche zum Aviation Summit getroffen, um Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Zuvor war die Konferenz selbst wegen der Pandemie verschoben worden.

Alte und neue Fragen

Die wichtigsten Aspekte sind neben neuen Sicherheitsmaßnahmen bezüglich COVID-19 insbesondere wirtschaftliche Strategien und Umweltfragen gewesen. Nach wie vor ist eines der wichtigsten Ziele in der näheren Zukunft, den Luftverkehr CO2-neutral zu gestalten. Dafür sei es aber insbesondere wichtig, die Wirtschaftlichkeit und Investitionsfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten.

Ob und wie die Corona-Pandemie die Nachfrage nach Flugreisen auch nachhaltig beeinflusst hat und was letztlich auf dem Aviation Summit besprochen wurde, klären AutoMobil-Redakteurin Eva Weber und Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Luftverkehrswirtschaft, im Gespräch.