AutoMobil | Mit Mobilitätsmanagement zum zufriedenen Mitarbeiter

Weniger Autos, weniger Stress

01.07.2016

Der durchschnittliche Arbeitsweg ist in Deutschland 17 Kilometer lang. Zu den Stoßzeiten sind die Straßen dementsprechend voll, Staus und Stress am frühen Morgen sind in vielen Regionen die Folge. Durch das sogenannte Mobilitätsmanagement soll sich das aber ändern.

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Wenn um sechs Uhr morgens die ersten Berufstätigen das Haus verlassen, um sich auf den Weg zur Arbeit zu machen, ist es noch recht ruhig auf den Straßen. Doch dann füllen sich die Autobahnen, Haupt- und Nebenstraßen, bis schließlich der Berufsverkehr in vollem Gange ist. Ein klügeres Mobilitätsmanagement soll Staus vermeiden.

Stress im Auto

Für viele bedeutet der Arbeitsweg vor allem eines: Stress. Bei rund 95 Prozent aller Autofahrer steigt der Blutdruck, wenn es mal wieder nur stockend oder gar nicht vorangeht. Noch bevor der Arbeitstag wirklich begonnen hat, sind viele genervt.

Das kostet nicht nur Pendler Nerven, auch die Unternehmen bekommen gestresste Arbeitnehmer. Deswegen setzen immer mehr Betriebe auf ein Mobilitätsmanagement. Ziel ist es, den Verkehr und somit auch die Arbeitenden zu entlasten und sie auf die unterschiedlichsten Transportmittel zu verteilen.

Es gibt eben Alternativen. Diese zu fördern und zu stärken, ist der Sinn von Mobilitätsmanagement. – Stefan Haendschke, ACE

Der Autoclub Europa arbeitet deswegen daran, das Mobilitätsmanagament an die Unternehmen heranzutragen. Unterstützt wird der ACE hierbei vom Bundesumweltministerium. Die Arbeitnehmer kommen dadurch auch in Kontakt mit alternativen Verkehrsmitteln, beispielsweise bei Aktionstagen in Betrieben.

Bislang setzen die meisten Pendler auf ihr eigenes Auto, nur wenige fahren mit dem Rad oder nutzen auf dem Weg zur Arbeit öffentliche Verkehrsmittel. Das kostet nicht nur den Fahrer eine Menge Geld beispielsweise für Sprit und Versicherungen sondern ebenso die Betriebe. Immerhin müssen die Autos auch irgendwo abgestellt werden, nicht selten stellen große Arbeitgeber mehrere tausend Parkplätze zur Verfügung.

Mobilitätsmanagement als Lösung

Doch der Wechsel vom Auto zu weniger stressigen Verkehrsmitteln, der braucht die richtigen Anreize. Hier setzt das Mobilitätsmanagement an. Alternative Transportwege werden gefördert und letztlich sollen alle profitieren mehrere Versuche in der Vergangenheit haben das bewiesen. Bis zu 20 Prozent der Belegschaft haben in den Testbetrieben durch gezieltes Mobilitätsmanagement umgesattelt und ihr Auto lieber zu Hause gelassen.

Wie kluges Mobilitätsmanagement funktioniert und welche Erwartungen vor allem Betriebe daran haben, darüber hat detektor.fm-Moderatorin Doris Hellpoldt mit Stefan Haendschke vom Autoclub Europa gesprochen. Dort leitet er das Projekt „Gute Wege„.

Stefan HaendschkeDie Wahl eines Verkehrsmittels, das ist eine Routine. Da ranzukommen, das aufzubrechen, ist eine ziemlich harte Nuss.Stefan Haendschkeist Projektleiter für den Bereich Mobilitätsmanagement beim ACE. 

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