AutoMobil | Ohne Querkraft durch die Kurve

13.05.2011

Ein typisches Szenario: Man ist mit dem Auto auf dem Weg in den Urlaub und einem wird immer schlecht. Übelkeit, Schwindel und Unwohlsein – das sind die Symptome von vielen Beifahrern, oft durch kurvige Strecken hervorgerufen.

Querkraftfreies Fahren: Georg Schmidt-Holzmann, Christoph Müller und Michael Bär entwickelten die Neigetechnik, die das Fahrzeug in die Kurven legt. © Audi

Sind Sie schon mal durch den wunderschönen Harz gefahren? Wenn ja, kann sich Ihr Magen vermutlich noch sehr gut an diese kurvige Tour erinnern. Denn es scheint quasi ein Gesetz zu sein, dass einem im Auto als Beifahrer schlecht wird, zumindestens auf kurvigen Strecken.

Der Grund ist eigentlich simpel: Wenn man als Beifahrer zum Beispiel ein Buch liest, schaut man auf etwas, das sich nicht bewegt. Gleichzeitig fährt das Auto aber und ist in Bewegung. In diesem Fall weicht also das, was wir sehen stark von dem ab, was wir fühlen. Unser Körper reagiert darauf dann mit Übelkeit und Schwindelgefühl. Doch alle, für die die Autofahrt schon immer ein Graus war, können jetzt aufatmen. Das Zauberwort heißt „Querkraftfreies Fahren“. Dabei legt sich das Auto, ähnlich wie ein Motorradfahrer in die Kurve und senkt sich bis zu 5 cm ab, um damit der Querkraft entgegenzuwirken.

Wie das Ganze genau funktioniert, was unserem Körper dabei vorgegaukelt wird und ob die neue Technik vielleicht bald zur Serienausstattung gehört, klären wir mit Oliver Strohbach, Sprecher Produkt & Technik bei Audi.

+++AutoMobil wird präsentiert von Verkehrslage.de
dem Portal rund um Auto, Mobiles und Navigation+++


AutoMobil jede Woche automatisch bekommen?
Dann hier den Podcast abonnieren!