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AutoMobil | Über Sinn und Unsinn von Fahrradwegen

Kommt der Frühling, kommen die Radler – und damit ein alter Streit: weil Radwege oft kaum befahrbar sind, weichen Radfahrer gern auf die Straße aus. Das zieht den Zorn der Autofahrer auf sich – ist nun aber legal.

Klaus Wörle - Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Regensburg

Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Regensburg
Klaus Wörle

Wie so oft: beide Seiten haben gute Argumente: Die Autofahrer können nicht so ganz einsehen, warum Radfahrer auf der Straße fahren, wenn es doch einen ausgeschilderten Radweg gibt. Denn die Radler sind langsamer und nachts oft schlecht zu sehen.

Auf der anderen Seite stehen die Fahrradfahrer, die oftmals die Wahl haben zwischen der Straße und dem Radweg, der wegen wuchernden Pflanzen, Glasscherben und parkenden Autos kaum befahrbar ist. Allerdings sagte das Gesetz bisher ganz klar: Wo ein Radweg ist, muss dieser auch benutzt werden.

Klaus Wörle vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Regensburg wollte sich damit nicht zufrieden geben und hat jahrelang vor Gericht gegen die „allgemeine Radwege-Benutztungspflicht“ geklagt. Im November dann gab ihm Bundesverwaltungsgericht Recht.

Was sich damit ändert, warum das Benutzen von Straßen so viel sicherer sein soll und woher eigentlich diese Rivalität zwischen Auto- und Radfahrern kommt, darüber haben wir mit Klaus Wörle gesprochen, der auch Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in Regensburg ist.

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