AutoMobil | Wie sinnvoll ist die CO2 Effizienzskala?

19.08.2011

Die neue CO2-Effizienzskala soll dabei helfen, schneller zu erkennen, welche Autos umweltfreundlich sind. Anfang Dezember soll das CO2-Label eingeführt werden, Kritiker bemängeln es schon jetzt.

Künftig soll man an einer CO2-Effizienzskala erkennen, wie schadstoffintensiv ein Fahrzeug ist. © David Hecker/dapd

vom Verkehrsclub Deutschland (VDC) Foto: ©Andreas Labes/VCDMichael Müller-Görnertvom Verkehrsclub Deutschland (VDC) Foto: ©Andreas Labes/VCD 

Ab dem 1. Dezember diesen Jahres wird die neue CO2-Effizienzskala für Neuwagen eingeführt. Sie teilt jedem Auto eine Effizienzklasse von A+ bis G zu und wird zudem noch farblich in grün, gelb und rot unterteilt. Diese Öko-Labels gibt es bereits in fast allen EU-Ländern. So soll der Kunde künftig auf einen Blick erkennen, welches das umweltfreundlichste Auto ist – das Label bestenfalls seine Kaufentscheidung beeinflussen.

Doch nicht alle sind mit dem neuen CO2-Label zufrieden. Kritiker bemängeln, dass die Einteilung der Effizienzklassen sich zu stark auf das Verhältnis von Fahrzeuggewicht und CO2-Ausstoß stützt. Denn so erhalten schwerere Autos, wie zum Beispiel ein SUV, deutlich bessere CO2-Werte als ein leichter Kompaktwagen.

Einer der schärfsten Kritiker des jetzigen CO2-Labels ist der ökologische Verkehrsclub Deutschland. Welche Probleme das neue CO2-Label noch birgt, wie die Skalen in den EU-Nachbarländern funktionieren und welche Alternativvorschläge es gibt, haben wir mit Michael Müller-Görnert besprochen. Er ist Referent für Verkehrspolitik beim VCD.


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