BayernLB: Schmiergeld-Skandal im ehemaligen Vorstand?

03.01.2011

Die BayernLB, die bayerische Landesbank kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem die Bank Schadenersatz von ihren ehemaligen Vorständen verlangt, ist heute bekannt geworden, dass der ehemalige Risikovorstand Gribkowski 50 Millionen Dollar aus Mauritius und der Karibik erhalten haben soll.

Hier bei der Verleihung des Helmut Schmidt Journalistenpreises. Foto: Helmut Schmidt Journalistenpreis / ING-DiBaNicolas Richter, Hans Leyendecker, Klaus Ott.Hier bei der Verleihung des Helmut Schmidt Journalistenpreises. Foto: Helmut Schmidt Journalistenpreis / ING-DiBa 

Den neuesten Skandal in der BayernLB haben zwei Journalisten der Süddeutschen Zeitung aufgedeckt. Nicolas Richter und Klaus Ott beschäftigen sich seit Monaten intensiv mit der BayernLB und haben offenbar auch dafür gesorgt, dass sich Ex-Vorstand Gribkowski zwischen Weihnachten und Neujahr bei der Staatsanwaltschaft meldete und doch noch ein Vermögen von rund 25 Millionen Euro in einer Stiftung in Österreich angeben wollte.

Bei seiner Vernehmung im Februar 2010 hatte er das Geld noch nicht angegeben. Der Verdacht: Gribkowski habe sich das Geld während seiner Zeit bei der BayernLB eingesteckt.

Wir haben über den neuen Skandal bei der BayernLB mit Klaus Ott gesprochen.