Bis zum Erbrechen schuften – Was setzt uns so unter Druck?

22.08.2013

Sich zu Tode arbeiten, bekommt seit dem Fall des deutschen Praktikanten, der in der Dusche tot zusammenbrach, eine ganz neue Bedeutung. Arbeiten bis zum Umfallen - warum tun sich das so viele an?

ist Psychologe und Autor des Buchs »Feierabend hab ich, wenn ich tot bin: Warum wir im Burnout versinken«.Markus Väthist Psychologe und Autor des Buchs »Feierabend hab ich, wenn ich tot bin: Warum wir im Burnout versinken«. 

Der Praktikant, der buchstäblich bis zum Umfallen gearbeitet hat, ist natürlich ein Extrembeispiel. Aber für viele Menschen gibt es diese Realität, in der sie sich halbtot arbeiten. Dabei spielen oft Ängste und Leistungsdruck eine große Rolle. Der Weg zu Suchtmitteln und psychischen Störungen ist da oft nicht weit.

Am Arbeitsmarkt weht ein rauer Wind

Warum haben viele Menschen das Bedürfnis, sich ständig zu optimieren und mit anderen zu vergleichen? Warum machen viele Überstunden, anstatt einfach mal Abzuschalten?

Der Psychologe und Autor des Buchs „Feierabend hab ich, wenn ich tot bin: Warum wir im Burnout versinken“, Markus Väth, hat uns erklärt, warum wir so unter Druck stehen und wie wir daran etwas ändern können.

Der Einzelne macht den Druck nicht nur für sich. Der Druck entsteht aus den strukturellen Bedingungen einer Firma. – Markus Väth