brand eins Podcast | BONUS: Warum gibt es noch Hunger?

Wir denken zu einfach

16.11.2018

Viele Menschen glauben, der weltweite Hunger könnte leicht besiegt werden, wenn wir unsere überflüssigen Lebensmittel einfach an die Menschen geben, die hungern. Das ist aber zu einfach gedacht.

Wenn Hilfsorganisationen in Spendenaufrufen Bilder von hungernden Kindern über unsere Bildschirme in Deutschland laufen lassen, dann haben viele Menschen Gewissensbisse.

Leben im Überfluss

Es reicht schon der Blick in den gut gefüllten Kühlschrank oder die Auswahl im gut bestückten Supermarkt, um sich zu fragen: Warum gibt es eigentlich noch Hunger auf der Welt? Viele versuchen sich dann in ausgleichenden Rechnungen. Man könnte doch einfach das Essen, das wir in den Industriestaaten nicht brauchen, zu denjenigen bringen, die hungern.

Hunger … ist kompliziert

Dabei hat es lange so ausgesehen, als hätte die Weltgemeinschaft in Sachen Hunger tatsächlich Fortschritte erzielt. Denn seit dem Jahr 2000 ist in vielen Ländern der Hunger deutlich zurückgegangen. In anderen wiederum ist die Zahl der unterernährten Menschen oder derer, die hungern, gleich geblieben oder sogar gestiegen.

brand eins-Autor Christoph Koch hat sich für die aktuelle Ausgabe angeschaut, wo wir tatsächlich stehen und wie die Perspektiven für die nächsten Jahre aussehen. In seinem Artikel „Warum gibt es eigentlich noch Hunger?“ hat er sehr differenzierte Antworten auf diese Fragen gefunden. detektor.fm-Moderator Christian Bollert hat mit ihm darüber gesprochen.


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