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Hartmut Nägele / brand eins
Bild: Rebecca Saive | Hartmut Nägele / brand eins

brand eins-Podcast | Rebecca Saive

Volle Leistung

Rebecca Saive ist mit 33 Jahren Professorin, Erfinderin und Unternehmensgründerin. Mit ihrem Unternehmen baut sie von ihr entwickelte, besonders effiziente Solarzellen. Ein Gespräch über Ehrgeiz und Leistung.

Rebecca Saive hat schon jetzt eine Karriere hinter sich, die die meisten in einem ganzen Leben nicht schaffen. Mit 33 Jahren ist sie Professorin an der University of Twente, hat ihre eigene Forschungsgruppe und ein eigenes Unternehmen, mit dem sie die Solarzellen-Forschung revolutioniert hat. Um das zu schaffen, musste sie frühzeitig anfangen.

Mit 18 habe ich gelesen, dass die Kreativität im Laufe der Jahre abnimmt. Was ja ein Nachteil ist, weil einem als junger Mensch noch das Grundlagenwissen fehlt. Deshalb war seitdem mein Plan, mir so schnell wie möglich viel Wissen anzueignen.

Rebecca Saive

Der Preis der Naturwissenschaften

Noch während ihrem Abi, mit gerade einmal 17 Jahren, beginnt Saive ein Physikstudium. Bis zu diesem Punkt hatte sie eher Probleme damit, ihr Interesse für Naturwissenschaften öffentlich zu machen. Wissenschaft war uncool. Erst dann, so schreibt es die brand eins, lebt Rebecca Saive „offen naturwissenschaftlich“.

Ich habe mein Interesse für Naturwissenschaften in der Schule lange geheim gehalten. Erst gegen Ende der Schulzeit konnte ich damit offener umgehen.

Rebecca Saive

Ihre Faszination vor allem für die Sonne und das Licht ist bis heute ungebrochen. Leistungsdruck ist für Saive etwas meist Gutes, sie trennt Arbeit und Privates kaum. Ihr Leben dreht sich vor allem um die Naturwissenschaften. Und das bedeutet für sie vor allem Spaß, wie sie im Podcast erzählt.

Was kann nach einer so schnellen Karriere eigentlich noch kommen? Über ihre Forschung, Ehrgeiz und den Wissenschaftsbetrieb hat Rebecca Saive im brand eins-Podcast mit detektor.fm-Moderator Christian Bollert gesprochen.

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