Chronobiologie – wie die innere Uhr unseren Schlaf beeinflusst

28.10.2013

Lerche oder Eule? Tagmensch oder Nachtmensch? In der heutigen Zeit muss sich der natürliche Schlafrhythmus immer öfter an den Lebensrhythmus anpassen.

ist Wissenschaftsautor. © Manfred WittPeter Sporkist Wissenschaftsautor. © Manfred Witt 

Am Wochenende erst wurde die Uhr wieder auf Winterzeit umgestellt. Das bedeutet: die Sonne wird zumindest bis Dezember mit jedem Tag kürzer zu sehen sein. So fällt es den meisten nicht nur schwer, früh morgens aufzustehen – auch der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus ist verändert.

Die Chronobiologie beschäftigt sich mit dem biologischen Rhythmus von Lebewesen. In unserer Zeit ticken die inneren Uhren nicht mehr nach ihrem natürlichen Bedürfnis – sie müssen sich unserem Tagesablauf angleichen. Klingelt der Wecker morgens um sechs Uhr, befindet sich bei vielen der Körper noch im Tiefschlaf. Zunehmend ein Problem: denn wer unausgeschlafen ist, wird krank und kann in Beruf und Privatleben weniger leisten.

Darüber haben wir mit Peter Spork gesprochen. Er hat Biologie, Anthropologie und Psychologie studiert, ist Wissenschaftsautor und hat zum Thema „Schlaf“ unter anderem „Das Uhrwerk der Chonobiologie“ und „Das Schlafbuch“ veröffentlicht.

Das Licht ist der entscheidenende Zeitgeber. – Peter Spork