Finanzmarkt und Bankenkrise

Coco-Bonds: ein Wundermittel für Banken?

05.05.2014

Viele Experten sind der Meinung, dass mit mehr Eigenkapital die nächste Bankenkrise vermieden werden kann. Eine Lösung sollen "Coco-Bonds" sein, die die Deutsche Bank heute erstmals veräußert. Doch was ist das überhaupt?

Die Deutsche Bank glaubt an Coco-Bonds. Seit heute emittiert das Geldhaus die neuen Anlagen. Foto: © Daniel Roland | AFP.

Die Frage, wer in Zukuft bei der Schieflage von Banken einspringen soll, ist für viele leicht zu beantworten: Die Banken. Diejenigen, die sich verzockt haben, sollen bitte auch zahlen.

Wundermittel „Coco-Bonds“

Damit das in Zukunft gewährleistet ist, sollen die Banken mehr Eigenkapital, also eigenes Geld, anhäufen. Ziel: Der Aufbau eines größeren Puffers, der dann in Anspruch genommen wird, wenn Geld von Kreditgebern, wie Großinvestoren wegbricht. Bei der Vergrößerung des Eigenkapitals sollen nun so genannte Coco-Bonds als vermeintliches Wundermittel helfen. Darüber haben mit Olaf Stotz von der Frankfurt School of Finance gesprochen.

vertraut den Coco-Bonds.Coco-Bonds sind ein sehr gute Sache.Olaf Stotzvertraut den Coco-Bonds.