“Millionstel eines Millionstels” – Zahlen und Fakten zum Dioxinskandal

18.01.2011

Im Bioladen werden die Eier knapp - dabei geben die reinen Zahlen keinen Grund zur Besorgnis. Und gerade Bio-Produkte stellen im Dioxin-Fall keine Alternative dar.

Im Bioladen wirds knapp, was die Eier anbetrifft - was Unfug ist. Denn Bio ist, im Falle von Dioxin, absolut keine Alternative. / © Rainer Sturm pixelio.de

ist wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften. / © EU.L.EUdo Pollmerist wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften. / © EU.L.E 

Waren Sie dieser Tage mal in einem Bio-Laden oder einem Reformhaus oder so was, und haben versucht, dort Eier zu kaufen? Dann haben Sie das ja vermutlich gemerkt: die sind ausverkauft. Und zwar so richtig.

Die Menschen haben Angst davor, im Supermarkt dioxin-„verseuchte“ Eier zu kaufen. Doch geht das überhaupt? Wie wahrscheinlich ist das eigentlich, dass wir uns über unser gekauftes Essen vergiften? Und mit welchen Zahlen, mit welchen Größenordnungen und mit welcher konkreten Gefährdung haben wir es überhaupt zu tun?

Seit heute sitzen Bund und Länder suchen an einem Kompromiss beim „Dioxin-Skandal“ – Grund genug, für uns diese fragen einem Naturwissenschaftler zu stellen. Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker beim Europäischen Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften, im Gespräch: