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Das Smartphone-Paradoxon – Warum Apple, Samsung und Co. “schwächeln”

In der Smartphone-Branche herrscht ein ungewöhnliches Dilemma: Apple, Samsung und Co. fahren Gewinne in Milliardenhöhe ein. Die Zahlen enttäuschen dennoch die Anleger an den Börsen.

Die Einnahmen belaufen sich auf 35,8 Milliarden Euro. Der Gewinn ist sieben Milliarden Euro hoch. Der Gewinnmarge beträgt mehr als 36 Prozent. Zahlen, die eigentlich Anleger begeistern sollten.

Christoph Scherbaum - schreibt auch auf «dieboersenblogger.de.»

schreibt auch auf «dieboersenblogger.de.»
Christoph Scherbaum

Der US-Konzern Apple hat in seinem Quartalsbericht genau diese Zahlen veröffentlicht. Dennoch lauten die Schlagzeilen: „Apple schwächelt“.

Samsung „enttäuscht“ mit Rekordgewinn

Hauptproblem ist das iPad4, das nicht die erhofften Verkaufszahlen eingebracht hat. Die Bilanz „gerettet“ hat das iPhone, das über 30 Millionen Mal über den Ladentisch ging.

Aber nicht nur Apple soll Probleme haben: Der südkoreanische Hauptkonkurrent Samsung hatte Anfang Juli einen Rekordgewinn verkündet – worauf die Börse in Seoul enttäuscht mit sinkenden Kursen reagiert hat.

Ein Paradoxon, das uns der Wirtschaftsjournalist Christoph Scherbaum erklärt hat. Er schreibt unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Ihn haben wir gefragt: Wie geht es Apple, Samsung und Co. denn jetzt eigentlich?

Das Smartphone-Paradoxon – Warum Apple, Samsung und Co. schwächeln 06:29

Apple hat eine unglaublich hohe Cash-Quote von über 100 Milliarden Dollar. Davon können die Jungs allein schon Zypern komplett finanzieren, wenn sie möchten. – Christoph Scherbaum, Wirtschaftsjournalist