Das wird heute wichtig: DAX, Bankenkrise und Negativzins (WirtschaftsWoche)

"Die Bankenkrise war nie wirklich vorbei!"

18.02.2016

Wir sprechen ab sofort jeden Donnerstag mit einen Kollegen der WirtschaftsWoche. Heute: Die Kursverluste bei DAX und Co, das Risiko einer erneuten Bankenkrise, den Negativzins und ob die wieder steigenden Ölpreise bei der Lösung helfen.

Das wird heute wichtig: Droht eine neue Bankenkrise?

Wir analysieren ab sofort jeden Donnerstag die wirtschaftlichen Themen der Woche. Das machen wir in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Momentan ist die Stimmung an den Aktienmärkten denkbar schlecht. Seit dem Jahresbeginn haben die Börsen massive Probleme. Mit dem DAX ging es seit dem 1. Januar um gute 15 Prozent abwärts, der Dow Jones büßte im selben Zeitraum sieben Prozent ein. Angesichts der tiefen Verunsicherung an den Börsen, haben wir den Börsenbeobachter Anton Riedl gefragt, was sich in den vergangenen Monaten grundlegend verändert hat, das solche Kursverluste rechtfertigt.

Gründe gibt es einige. Unter anderem der sinkende Ölpreis. Außerdem hat die Börse Negativzinsen in solch einem Ausmaß, bisher noch nie erlebt. Negativzinsen, sind Zinsen, mit denen ein Guthaben belastet wird. Droht eine neue Bankenkrise in Europa, den USA und Asien?

Wie der Markt sich wieder erholen kann, ob das absehbar ist und ob die mittlerweile wieder steigenden Ölpreise dem DAX helfen können, hat detektor.fm-Moderatorin Juliane Neubauer, Anton Riedl gefragt. Er ist Finanz- und Wirtschaftsredakteur bei der WirtschaftsWoche.

Die Krise ist mindestens genauso gefährlich wie im Jahr 2011. Aber die Banken haben sich zum Glück in den letzten Jahren einigermaßen stabilisiert und erholt.Anton RiedlWirtschafts- und Finanzredakteur der WirtschaftsWoche