Die Genossenschaft – eine Wirtschaftsform mit Zukunft?

15.08.2012

Ehemalige Schlecker-Mitarbeiterinnen wollen ihre eigene Genossenschaft gründen und geschlossene Filialen als Mini-Supermärkte in Eigenregie weiterführen. Eine Organisationsform mit mehr Zukunftschancen?

Die Schlecker-Filialen mussten ausnahmlos schließen. Auch, wenn sie eigentlich Gewinne erwirtschafteten. / Foto: © David Hecker/dapd.

forscht u.a. im Feld der Kooperationswissenschaften.Prof. Markus Hanischforscht u.a. im Feld der Kooperationswissenschaften. 

Als Schlecker pleite ging, blieb den Filialen nichts anderes übrig, als zu schließen. Und zwar auch dann, wenn die einzelnen Drogeriemärkte eigentlich noch Umsatz machten. Das traf besonders die Orte hart, in denen die Schlecker-Filiale eine unter nur wenigen Einkaufsmöglichkeiten ausmachte. Ein paar ehemalige Mitarbeiterinnen ließ das nicht zur Ruhe kommen. Sie wollen jetzt die „Genossenschaft der Schlecker-Frauen“ gründen und diese Filialen in Mini-Supermärkte umbauen.

Eine Genossenschaft – was bedeutet das eigentlich genau? Und warum sollte das in einer globalisierten Welt besser funktionieren als ein Großkonzern?

Darüber haben wir mit Markus Hanisch gesprochen. Er ist Wirtschaftsprofessor an der Humboldt-Universität in Berlin und hat dort bis 2007 das „Institut für Genossenschaftswesen“ geleitet.


Hinweis: Leider war die Verbindung nicht ideal – die verminderte Tonqualität bitten wir daher zu entschuldigen.