Die Kolumne der Woche – Heute: die deutsche Streikkultur

04.03.2011

Wir Deutschen gelten als langweilig und nicht besonders impulsiv. Unser Kolumnist meint, für dieses Urteil einen weiteren Grund ausgemacht zu haben: die deutsche Streikkultur.

Selbst die Anzeigen sind eher phantasiearm geraten. / Foto: Michael Gottschalk (ddp)

Bei der Bahn wird wieder einmal gestreikt. Viele sind Betroffen, müssen frieren und warten- und zu ihnen gehört auch unser Kolumnist Jan Kröger. Das kann natürlich auch sein Gutes haben: wer einen Termin als eher unangenehm empfindet, hat in Bah-Streik-Zeiten die ideale Ausrede. Wer sich gern über die Bahn aufregt, bekommt neues Futter. Und wer wöchentlich eine Kolumne ablieren muss, hat etwas Zeit zum nachdenken: zum Beispiel über den Streik in Deutschland an sich.

Wie streikt man eigentlich richtig und klingt nicht Arbeitskampf viel besser? Und warum sind andere Länder beim Streik viel kreativer? Immer nur herumstehen und meckern, das kann ja wohl jeder. Dann ist das auch kein Wunder, wenn der Streik niemanden interessiert. Über diese und andere Gedanken rund um den Streik spricht er in dieser Woche: Jan Kröger.