Die Rettung der Eurozone: Bremer Ökonomen stellen 7-Punkte-Plan vor

23.02.2011

Gestern stellte die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik einen 7-Punkte-Plan zur Bekämpfung der Finanzkrise vor. Doch wie sieht dieser Plan aus?

Die Währungsunion ist nicht genug, sagt die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik und fordert eine Transferunion. Foto: Michael Gottschalk/ ddp

Die Wirtschaftskrise ist immer noch nicht ausgestanden, daran besteht kein Zweifel, wie das Beispiel Portugal zeigt. Das Land ist auf dem besten Weg das nächste zu werden, das auf die Hilfe der anderen EU-Mitglieder angewiesen ist.

ist Mitbegründer der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik.Prof. Dr. Rudolf Hickelist Mitbegründer der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik. 

Die Krise, da sind sich alle einig, kann auf jeden Fall überwunden werden. Doch mit welchen Methoden, darüber herrscht Streit. Kanzlerin Angela Merkel stellt jüngst auf dem EU-Gipfel in Brüssel ihren eigenen 6-Punkte Plan vor. Der sieht vor allem eins vor: Sparen. Währenddessen sieht die Wirtschaftsberatergruppe EEAG, deren Chef der Leiter des ifo-Instituts Hans-Werner Sinn ist, die Lösung der Probleme darin, ein Insolvenzverfahren für überschuldete Staaten einzuführen. Der 7-Punkte-Plan der Arbeitsgruppe „Alternative Wirtschaftspolitik“ sieht die Rettung vor allem in mehr Solidarität zwischen den einzelnen Ländern.

Wie die Vorschläge des 7-Punkte-Plans genau aussehen und wie die Bekämpfung der Finanzkrise am besten gestaltet wird, erklärt uns Prof. Dr. Rudolf Hickel von der Arbeitsgruppe „Alternative Wirtschaftspolitik“.