Die Themen des Jahres: Netzleichen – was das Netz vergisst

26.12.2011

Jede Sekunde entstehen 4000 neue Webseiten. Doch wo entsteht, da vergeht auch etwas. Und was heute als Hype, Trend und neuester Schrei gilt, ist oftmals schon morgen die langweiligste Webseite der Welt. In einer Serie widmen wir uns den "Netzleichen".

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Heute Hype - morgen vergessen? Im Netz kein seltener Automatismus. / Foto: Julie Jacobson (AP/dapd)

Folge 1: Marketing im Netz
Weil heute Firmen immer öfter übereilt in soziale Netzwerken dringen, werden deren Profile dort schnell leblos – und die Netzwerke selbst verlieren ihren Reiz. Droht facebook und twitter bald das selbe Schicksal wie myspace, Second Life und den VZ-Netzwerken?

Folge 2: Der digitale Nachlass
Das Internet vergisst nichts – auch nach dem Tod eines Nutzers. Alle digitalen Spuren zu beseitigen, ist fast unmöglich. Inzwischen helfen ganze Agenturen hierbei.

Folge 3: Das Ende der Apps?
Apples App-Store gilt als Vorreiter für kostenpflichtige Inhalte im Netz. Ob er zukunftsfähig ist, steht auf einem anderen Blatt. Denn viele sehen in Apps nur eines: eine Totgeburt ohne Zukunft.

Folge 4: Filesharing – Das Ende vom Lied?
Filesharing Programme wie KaZaA oder Napster waren zu Beginn der 2000er Jahre ein großes Problem für die Musikindustrie. Mittlerweile hört man kaum noch was von ihnen.

Folge 5: Das Internet fängt gerade erst an
Noch vor 20 Jahren war die Möglichkeit immer und überall online zu sein Science Fiction. Mittlerweile gehört sie zum Alltag. Doch wie hat sie unser Leben verändert – und ist das Internet von heute vielleicht die Netzleiche von morgen?