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Kommt die eine-Billion-Dollar-Münze? Zur Währungsgeschichte des US-Dollars

Den USA droht die Zahlungsunfähigkeit. Die neueste Rettungsidee: eine Eine-Billion-Dollar-Münze prägen. Das ist nicht die einzige Rettungsaktion in der Geschichte des Dollars. Ein Rückblick auf die Währungsgeschichte der USA.

Die USA steckt mal wieder mitten im Schuldenstreit. Selbst die Idee, eine Eine-Billion-Dollar-Münze zu prägen, um die drohende Zahlungsunfähigkeit zu umgehen, scheint nicht mehr undenkbar.

Carl-Ludwig Holtfrerich - ist Wirtschaftsprofessor am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerika-Studien an der FU Berlin.

ist Wirtschaftsprofessor am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerika-Studien an der FU Berlin.
Carl-Ludwig Holtfrerich

So skurril die Ideen der Ökonomen manchmal auch sein mögen: der Dollar ist heute die internationale Handelswährung und weitgehend stabil.

Bis der amerikanische Dollar diesen Status allerdings erreicht hat, ist viel Zeit vergangen. Nicht immer ist die Stellung des Dollars so stark gewesen und teilweise wurde er durch abenteuerliche Eingriffe gerettet.

Wie diese genau aussahen und ob der Dollar auch in Zukunft stabil bleiben wird, fragen wir den Wirtschaftshistoriker Carl-Ludwig Holtfrerich. Mit ihm schauen wir einmal zurück auf die Währungsgeschichte der USA.

Der Dollar ist immer die Fluchtwährung par excellence gewesen, d.h. wenn es in Europa brenzlig wurde, dann flüchtete das Kapital in die USA. – Carl-Ludwig Holtfrerich