Die Zukunft der Navigation: mitfühlende Roboter

14.01.2011

Das Navigationsdisaster hat endlich ein Ende: Ein Professor aus Cambridge hat nun den ersten emotional-intelligenten Roboter erfunden, der als GPS-Beifahrer den Fahrer unterstützt.

Professor Peter Robinson mit seinem neuen Beifahrer: GPS-Roboter Charles. /Quelle: Video

Er ist Professor an der University of Cambridge und leitet dort den Bereich für emotionale Robotik.Peter RobinsonEr ist Professor an der University of Cambridge und leitet dort den Bereich für emotionale Robotik. 

Das Navigationssystem ist wohl zu einem der Alltagsgegenstände der letzten zehn Jahre geworden. Kaum ein Autofahrer mehr, der sich nicht auf die Stimme seines Navis verlässt. Aber wie oft schon hat man völlig verzweifelte Autofahrer gesehen, die zum fünften Mal in einer Sackgasse oder in einem 10km-Stau stehen, vor dem sie ihr Navigationssystem nicht gewarnt hat?

Solche oder ähnliche Erfahrungen hat auch der britische Wissenschaftler Peter Robinson zur Genüge gemacht. Doch auf Frust folgte Kreativität und damit die Lösung des Navigationsdisasters: ein emotional-intelligenter GPS-Roboter.

Er soll die Stimmung des Fahrers erkennen und dementsprechend auf ihn reagieren. Auch Unterhaltungen mit dem Beifahrerroboter sollen zukünftig möglich sein.

Wie genau der intelligente Beifahrer funktioniert, erklärt uns sein Erfinder Peter Robinson. Er ist Professor an der University of Cambridge, leitet dort den Bereich für emotionale Robotik.

 

Hier können Sie das Video zu Robinsons emotional-intelligenten Roboter sehen.