Dioxin: BUND rät beim Eierkauf zur Zurückhaltung

04.01.2011

Ein neuer Dioxin-Skandal erschüttert viele deutsche Verbraucher. Denn in zahlreichen Geflügelbetrieben in Norddeutschland ist dioxinverseuchtes Futter gefunden worden. Tausende Tiere mussten getötet werden. Doch verseuchte Lebensmittel sind trotzdem in den Handel gelangt.

Nach dem erneuten Dioxinskandal in Deutschland werden Proben in einem Labor untersucht. Foto: Joerg Sarbach/ dapd

Sie ist Agrarexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland >BUNDReinhild BenningSie ist Agrarexpertin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland >BUND<. 

Dioxin in Lebensmitteln stellt eine große Gefahr für Verbraucher dar, denn die chemische Verbindung gilt als stark krebserregend. In der Natur werden diese Stoffe kaum abgebaut. Darin liegt die Gefahr für den Menschen, denn über die Umwelt gelangen Dioxine auch in die Nahrungskette.

Der Grund für das verseuchte Futter scheint nun gefunden: ein Hersteller von Futtermitteln verwendete offenbar falsche Fettsäure in der Herstellung. Sie war nur für Industrieanlagen zugelassen.

Wie solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können und ob aktuell Gefahren für uns den Verbraucher bestehen, darüber haben wir mit Reinhild Benning gesprochen.