Droht die Finanzkrise 2.0?

14.03.2011

Namhafte Ratingagenturen zweifeln an der Kreditwürdigkeit mehrerer EU-Länder. Steht die die nächste Finanzkrise also schon vor der Tür?

Auch in Irland hat die Finanzkrise ein Riesenloch im Staatshaushalt hinterlassen. / © Margarethe Wichert/ddp

240 Milliarden Dollar fehlen den USA: das ist die Summe, die der weltgrößte Rentenfonds Pimco nun an Staatsanleihen abgestoßen hat. Ein klares Zeichen dafür, dass der Fonds mitterlerweile nicht mehr an die Kreditwürdigkeit des Staates glaubt.

 

Nun haben zwei der größten Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit von Spanien weiter herabgesetzt. Das macht es für das Land immer schwieriger, neue Kredite aufzunehmen und alte Schulden zu begleichen.

 

Und das ist nur eine Folge der Finanzkrise, deren eigentliche Ursachen noch nicht beseitigt sind. Doch wie groß ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Staat wie Spanien tatsächlich zahlungsunfähig wird? Droht uns vielleicht eine weitere Krise? Prof. Dr. Max Otte vom Institut für Vermögensentwicklung denkt, wir haben die erste noch nicht einmal hinter uns gelassen. Hören Sie hier warum: