EEG: Widerstand von Naturstrom, Greenpeace Energy und den Elektrizitätswerken Schönau

23.01.2014

Die Bundesregierung will das Erneuerbare Energien Gesetz verändern. Ab August soll die überarbeitete Version in Kraft treten. Deutsche Ökostromanbieter warnen gemeinsam vor dem Ende der Energiewende.

In Zukunft wird weniger in erneuerbare Energien investiert. Bild: Eijiha Jimia/ flickr.com

Das Bundeskabinett hat auf seiner Klausur in Meseberg das Eckpunktepapier zur EEG-Reform beschlossen. Ökostrom soll nicht mehr so stark gefördert werden.

wünscht sich eine bürgernahe Energiewende.Oliver Hummelwünscht sich eine bürgernahe Energiewende. 

Laut Wirtschaftsminister Gabriel sollen dadurch „Unsicherheiten in der Versorgungssicherheit“ verhindert werden. Der Strom werde dadurch aber nicht billiger, betonte Gabriel.

Die drei Ökostromanbieter Naturstrom, die Elektrizitätswerke Schönau und Greenpeace Energy halten die Bürgerenergiewende damit für gefährdet. In einer gemeinsamen Erklärung weisen die Ökostromanbieter nun auf die Probleme der EEG-Reform hin. Sie sehen die Fortschritte der letzten Jahre in Gefahr.

Über die gemeinsame Erklärung und die von der Großen Koalition geplanten Änderungen haben wir mit Oliver Hummel gesprochen. Er ist Vorstand der Naturstrom AG.

Die Energiewende ist von kleinen Teilnehmern gekommen – nicht von Konzernen. – Oliver Hummel, Naturstrom AG