“Faire Milch” für glückliche Bauern

25.01.2010

Trotz EU-Subventionen fürchten deutsche Bauern um ihre Existenz. Nun soll der Konsument helfen. Lebensmittelketten bieten "faire Milch" von lokalen Erzeugern.

Eine glückliche Kuh? Foto: Sascha Schuermann/ ddp

ist Agrarökonom und leitet den Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaus der TU MünchenAlois Heissenhuberist Agrarökonom und leitet den Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaus der TU München 

In den Supermarktregalen finden sich seit ein paar Wochen neue Milchpackungen. In Sachsen beispielsweise gibt es Milch, die „zehn Cent mehr für die Produzenten“ verspricht. In Bayern, Baden-Würtemberg und Hessen haben die Bauern selbst „faire Milch“ in die Regale der Lebensmittelketten gebracht, um ihre Kassen aufzubessern. Die Bauern hoffen jetzt auf das Bewusstsein und die Macht der Konsumenten.

Auf der einen Seite: EU-Subventionen. Auf der anderen: ein Aufpreis für „faire Milch“, der direkt den lokalen Erzeugern zugute kommen soll. Wir haben den Argrarökonom Alois Heißenhuber vom Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Landbaus der TU München gebeten, etwas Licht in das Dunkel der Milchwirtschaft zu bringen.