Bundesregierung traut sich nicht an Subventionen ran

09.06.2010

Deutschland muss sparen. Doch trotz des immensen Sparbedarfs kürzt die Bunderegieung bei den Arbeitslosen, statt Subventionen zu streichen.

Angela Merkel und Guido Westerwelle bei der Verkündung des Sparpakets. Quelle: ddp/Lennart Preiss.

Leiter der Abteilung Makroökonomie am Institut für Wirtschaftsforschung in Halle.Oliver HoltemöllerLeiter der Abteilung Makroökonomie am Institut für Wirtschaftsforschung in Halle.  

80 Milliarden möchte die Bundesregierung bis 2014 einsparen. Einen Großteil davon sollen die Empfänger vom Arbeitslosengeld I und II schultern – u.a. soll der Heizkostenzuschuss gestrichen werden. Welche Auswirkungen diese Kürzungen auf den Arbeitsmarkt haben und warum die Bundesregierung nicht bei den Subventionen spart, weiß Oliver Holtemöller vom Institut für Wirtschaftsforschung in Halle. Hören Sie hier das Interview mit dem Experten: