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Amber Riedl Foto: Makerist
Bild: Amber Riedl | Foto: Makerist

Flopcast | Amber Riedl

Hauptsache keine Stagnation

Kaum vier Jahre ist die Kanadierin Amber Riedl in Deutschland als sie ihr erstes Unternehmen gründet. Ihr Hochzeits-Startup floppt trotz großer Kraftanstrengung. Heute ist Riedl mit dem Bastel-Startup Makerist erfolgreich.

Amber Riedl war absolut überzeugt: Deutschland braucht einen Online-Hochzeits-Service. Die gebürtige Kanadierin kam 2008 der Liebe wegen nach Berlin und erlebte die Planung ihrer eigenen Hochzeit als so komplex, dass sie die Marktlücke sah und sofort alles in ihr Startup „1001 Hochzeiten“ steckte, was ihr möglich war.

Kompliziertes Geschäftsmodell, noch kompliziertere Familienplanung

Ihre Familienplanung, so dachte Riedl, ließe sich in ihre Arbeit im Startup gut integrieren. Doch es kam anders. Sie arbeitete bis zur Geburt ihres ersten Kindes durch – und machte dann aus Verzweiflung ihre Praktikantin zur stellvertretenden Geschäftsführerin.

Ich habe mich extrem unter Druck gefühlt, das ganze Ding zum Erfolg zu bringen. Um den ganzen Leuten um mich herum zu zeigen, dass ich auch was kann. Dass ich nicht nur die Frau meines Mannes bin, die mit dem schönen Hobby. – Amber Riedl

Nicht immer nur kämpfen

Am Ende sollte es nicht sein. Doch Amber Riedl wollte weiter machen.

Wenn du vor dem Aus stehst, fühlt sich das unkomfortabel an. Aber es macht Platz für etwas Neues. Das Schlimmste ist Stagnation. – Amber Riedl

Im zweiten Anlauf mit „Makerist“ konnte sich Amber Riedl doch noch ihren Traum vom eigenen, erfolgreichen Unternehmen erfüllen.

Die ganze Geschichte rund um „1001 Hochzeiten“ und warum sich bei „Makerist“ alles so viel einfacher für sie anfühlt, erzählt Amber Riedl im Flopcast mit detektor.fm-Moderatorin Maja Fiedler.


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Der Flopcast – Was wir von gescheiterten Unternehmen lernen können

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