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brand eins Chefredakteurin Gabriele Fischer. Foto: André Hemstedt |  Tine Reimer
Bild: André Hemstedt | Tine Reimer

Flopcast | Gabriele Fischer

Volles Risiko für „brand eins“

Gabriele Fischers erstes Magazin „Econy“ wurde nach nur zwei Ausgaben wieder eingestellt. Die Redaktion entschied sich, die Idee auf eigene Faust zu retten – und landete nach weiteren Fehlschlägen mit „brand eins“ schließlich einen Volltreffer.

Das brand-eins-Magazin gehört heute zu den wichtigsten deutschen Wirtschaftsmagazinen. Wie steinig der Weg bis dahin war, wissen aber wohl die wenigsten Leser. Schon Ende der 90er-Jahre entwickelte Chefredakteurin Gabriele Fischer für den Spiegel-Verlag den Vorgänger „Econy“. Die Redaktion hatte kaum angefangen zu arbeiten, da stellte der Verlag das Magazin nach nur zwei Ausgaben wieder ein.

Es war relativ schnell klar, dass wir die Verlagsleute schnell loswerden wollten. Und kaum waren die draußen, haben wir uns erstens betrunken und zweitens nachts um Vier entschieden: Wir machen weiter. Gabriele Fischer

Tatsächlich kauften Gabriele Fischer und Team also die Rechte am Magazin und versuchten, Econy im Eigenverlag herauszubringen. Mit bescheidenem Erfolg. Nach zwei Ausgaben seien sie pleite gewesen, so Fischer im Flopcast. Auch die Partnerschaft mit dem Verlag für Wirtschaftsmedien, der daraufhin Econy inklusive Redaktion übernahm, hielt nur sieben Monate.

In Krisen sind wir gut trainiert. Und die nächste Krise kommt bestimmt. Gabriele Fischer

Wie aus Econy am Ende brand eins wurde, wie lange es gedauert hat, das Magazin profitabel zu bekommen, und wie viele Krisen noch dazwischenlagen, das erzählt Gabriele Fischer in der vierten Folge des „Flopcast“ mit detektor.fm-Moderatorin Maja Fiedler.

Redaktion: Javan Wenz


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