Forschungsquartett | Sciencestarter – Crowdfunding für die Wissenschaft

30.05.2013

Die Finanzierung von Forschung und Wissenschaft ist aufwendig. So aufwendig, dass es sich für kleine Beträge oft nicht lohnt, Forschungsanträge zu schreiben. Hier bietet eine Finanzierung durch viele kleine Spender eine Alternative.

Durch “Skyglow” soll die Lichtverschmutzung in Berlin und Brandenburg gemessen werden. Foto: Screenshot /sciencestarter.de

Die Finanzierung von Forschungsprojekten ist oft so aufwendig, dass kleinere Projekte schnell Finanzierungsprobleme bekommen.

ist Projektleiter bei Sciencestarter.Thorsten Wittist Projektleiter bei Sciencestarter. 

Recherchereisen, Equipment oder auch Fahrtkosten sind für viele Studenten und junge Forscher nur schwer zu finanzieren.

Die Crowdfunding-Plattform „Sciencestarter“ bietet seit November 2012 eine Alternative. Hier können junge Forscher für ihr Projekt Geld sammeln.

Erfolgreiche Idee aus dem Kreativbereich

Schon länger wird Crowdfunding in der Kreativbranche als Finanzierungsmöglichkeit genutzt.

war mit Sciencestarter erfolgreich.Saskia Oldenburgwar mit Sciencestarter erfolgreich. 

Die Initiative „Wissenschaft im Dialog“ überträgt Crowdfunding nun auf den Wissenschaftbereich. Kostenlos können auf „Sciencestarter“ Projekte präsentiert werden.

Energie aus Pferdemist

Saskia Oldenburg hatte Erfolg mit ihrem Projekt „PfEN – Energetische Nutzung von Pferdemist“. Über zehntausend Euro hat sie auf Sciencestarter gesammelt. Mit dem Geld soll erforscht werden, wie Pferdemist bei der Produktion von erneuerbaren Energien besser zum Einsatz kommen kann.

Wie die Spendenaufrufe bei „Sciencestarter“ genau funktionieren und welche Chancen Geisteswissenschaften beim Crowdfunding haben, hat Karolin Döhne herausgefunden.

Forschungsquartett: Sciencestarter - Crowdfunding für die Wissenschaft


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