Für die Zeitarbeitsbranche ist die Wirtschaftskrise ein Fluch, aber auch ein bisschen Segen

04.02.2010

Wenn ein Unternehmen Personal einsparen muss, müssen die Zeitarbeiter meist zuerst gehen. Andererseits greifen Unternehmen zu Krisenzeiten lieber auf Zeitarbeiter zurück, statt neue Stellen zu schaffen.

Bis der Arbeitsmarkt sich von der Wirtschaftskrise wieder erholt hat, kann es noch dauern. Foto: Martin Oeser/ ddp.

Er ist Hauptgeschäftsführer der BZALudger HinsenEr ist Hauptgeschäftsführer der BZA 

Die Wirtschaftskrise hat der Zeitarbeit insgesamt dramatische Rückgänge beschert. Aber es gibt auch Branchen, in denen das nicht so ist, wie zum Beispiel im Pflegebereich. Der Bundesverband Zeitarbeit BZA ist zuversichtlich, dass die Krise bald überstanden ist. Mit Ludger Hinsen, Hauptgeschäftsführer der BZA, haben wir über die Veränderungen in der Zeitarbeitsbranche gesprochen.

Wir werden zunehmend zu Personaldienstleistern, die von Personalrekrutierung bis zum Coaching alles anbieten können – Ludger Hinsen

Hören Sie hier das Interview noch mal nach:

...leitet das Büro der Zeitarbeitsfirma Hanseteam in StralsundHolger Kuschmann...leitet das Büro der Zeitarbeitsfirma Hanseteam in Stralsund 

Während der Bundesverband Zeitarbeit hoffnugnsvoll in die Zukunft blickt, kriegen vor allem die Zeitarbeitsfirmen in der Metall- und Schiffbaubranche  die Auswirkungen der Krise stark zu spüren. Mit Holger Kuschmann von der Zeitarbeitsfirma Hanseteam in Stralsund haben wir über die Probleme gesprochen.

Die Investoren tun nichts – wie sollen wir da in die Zukunft gucken? – Holger Kuschmann

 

Hören Sie hier das Interview noch ein mal nach: