Gas oder Kohle: Was ersetzt Atomstrom besser?

04.12.2013

Kohle- und Gas sind das Rückrat für die Stromversorgung. Pläne weitere Kraftwerke zu bauen, gibt es schon lange. Welches ist aber das kleinere Übel für Umwelt und Verbraucher?

Heizkraftwerk in Berlin-Lichtenfelde macht Erdgas zu Strom. Foto: Claas Augner/ Wikimedia Commons

wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden.Christoph Schünemannwissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden. 

Weht der Wind nicht, gibt es keine Windenergie. Scheint die Sonne nicht, gibt es keine Solarenergie. Die Macher der Energiewende müssen mit diesen Problemen fertigwerden. Bis Fukushima sahen einige noch Atomkraft als Brückentechnologie.

Wie werden Energie-Engpässe überbrückt?

Auf diese Weise rücken fossile Energien wieder stärker in den Mittelpunkt. Sie bilden das Rückragt der deutschen Energieversorgung – nun sollen sogar neue Kohlekraftwerke gebaut werden. Aber viele wollen auch auf Gasenergie setzen.

Über die Vor- und Nachteile von Gas und Kohle haben wir mit Christoph Schünemann gesprochen. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dresden und schreibt auf seiner Webseite regenerative-zukunft.de über Energie und Ökologie.

Gaskraftwerke passen eigentlich wesentlich besser mit erneuerbaren Energien zusammen, weil sie viel schneller regelbar sind. – Christoph Schünemann