Gema einigt sich mit Bitkom – Der Weg ist frei für Spotify, GoogleMusic & Co.

09.12.2011

Der Hightech-Verband Bitkom und die Musik-Verwertungsgesellschaft Gema haben sich über die Vergütung von Musik im Internet geeinigt. Damit können jetzt auch ausländische Diensteanbieter auf dem deutschen Markt einsteigen. Aber einige Baustellen bleiben.

Google hat Vor- und Nachteile durch die Einigung: Angebote wie GoogleMusic sind jetzt möglich, YouTube ist in Deutschland allerdings weiterhin nur eingeschränkt nutzbar. Foto: © Ronny Hartmann/ dapd

ist bei der Gema im Bereich Online und Print tätig.Peter Hempelist bei der Gema im Bereich Online und Print tätig. 

Die Einigung zwischen Bitkom und Gema ist unerwartet und deshalb umso freudiger aufgenommen worden. Vor allem Musikdienste-Anbieter können durch die nunmehr geregelte Vergütung sicherer planen und auch die Nutzer werden davon profitieren. Nicht zuletzt, weil nun wohl auch ausländische Anbieter, wie z.B. Spotify, Google und auch Apple, noch intensiver auf den deutschen Onlinemarkt strömen werden.

Aber einige Baustellen bleiben noch immer: Rein werbefinanzierte Musikdienste und Musikvideos sind vom Vertrag ausgeschlossen und auch die eingeschränkte Nutzung von YouTube wird sich erstmal nicht ändern.

 

Was nun im Onlinemusik-Bereich durch die Einigung möglich ist, haben wir Peter Hempel gefragt. Er ist zuständig für den Bereich Online und Print bei der GEMA.