Gesund Leben | Krebs: Mehr Fälle, weniger Tote – eine Prognose

02.04.2012

Wenn es um Krebs geht, fehlen oft schlicht die Worte. Die Diagnose hinterlässt erst einen Schock, und dann die Angst. Die Zahl der Erkrankten steigt. Doch es gibt Hoffnung: denn immer weniger Menschen sterben am Krebs.

ist Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe e.V.Gerd Nettekovenist Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe e.V. 

Auch wenn uns das so vorkommen mag: Krebs ist keine Erkrankung der Neuzeit. Seit Medizin, Ernährung und Hygiene sich im 19. Jahrhundert deutlich verbesserten, steigt die Lebenserwartung der Menschen stark an. Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung oder Blutvergiftung sind weiter gefährlich, aber sie töten seltener. Alterserkrankungen dagegen treten immer häufiger auf: und so eben auch Krebs.

In weniger als 40 Jahren soll sich die Zahl der Krebserkrankungen weltweit verdoppeln. Das ist eine erschreckende Nachricht – und allein in Deutschland erkranken jedes Jahr fast eine halbe Million Menschen an Krebs.

Doch gleichzeitig sterben aber auch immer weniger Menschen daran. Die Medizin macht große Fortschritte.

Über die Verbreitung von Krebs in Deutschland heute und auch morgen sprechen wir mit dem Leiter der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven.

+++ „Gesund leben“ wird präsentiert von der IKK classic +++

„Gesund leben“ nach Hause bekommen?

Dann hier den Podcast abonnieren.