Gesund Leben | Plastikpartikel in der Zahnpasta – kann das gesund sein?

03.03.2014

Hätten Sie gedacht, dass Sie Ihre Zähne oder ihr Gesicht mit Plastik putzen? Nein? Doch genau das passiert. Denn in vielen Pflegeprodukten und Kosmetika stecken mikroskopisch kleine Plastikpartikel, so genanntes Mikroplastik.

Bis zu zehn Prozent Mikroplastik hat der BUND in einzelnen Produkten gefunden.  Foto:Stephan Glinka/BUND

Referent für technischen Umweltschutz beim BUND. Foto: BUNDDr. Rolf BuschmannReferent für technischen Umweltschutz beim BUND. Foto: BUND 

Peelings lösen alte Hautpartikel und lassen die Haut glatter aussehen. Doch was früher noch eine einfache Mischung aus Salz und Öl war, kommt heute meist aus der Tube. In vielen industriell hergestellten Peelings und Zahncremes sind mikroskopisch kleine Plastikpartikel enthalten – so genanntes Mikroplastik.

Diese Plastikpartikel sind so klein, dass sie von Kläranlagen nicht herausgefiltert werden können. Folglich landet das Mikroplastik in unserer Umwelt. Anfangs in Seen und Flüssen entdeckt, konnte Mikroplastik sogar schon in Honig und Milch nachgewisen werden. Somit gelangt es auch in unsere Nahrung.

Das Problem: Ist Mikroplastik erst in der Umwelt, kann es nicht wieder beseitigt werden. Über die Gefahr von Mikroplastik haben wir mit Rolf Buschmann – Referent für Technischen Umweltschutz – vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) gesprochen..

Gesund Leben | Plastikpartikel in der Zahnpasta - kann das gesund sein?


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