Gesund Leben | Wenn der Rücken auch die Wirtschaft schmerzt

16.07.2012

Wer sich nicht an die Therapie seines Arztes hält, schadet sich selbst - und dem ganzen Land. Einer Studie zufolge gehen der Wirtschaft wegen chronischer Erkankungen bis zu 75 Milliarden Euro verloren.

Rückenschmerzen ist eine der häufigsten chronischen Leiden. Foto: © Philipp Guelland/ddp

ist verantwortlich für gesundheitspolitische Themen bei der Bertelsmann Stiftung.Dr. Jan Böckenist verantwortlich für gesundheitspolitische Themen bei der Bertelsmann Stiftung. 

Wer krank ist, kuriert sich zuhause aus und kommt gesund wieder zur Arbeit. Bei chronischen Krankheiten ist das aber nicht möglich. Solche Volkskrankheiten können sich stark auf die Produktivität auswirken.

Chronische Rückenschmerzen, Depressionen, Asthma, Gelenkrheuma und Bluthochdruck kosten die Volkswirtschaft Milliarden. Das hat die Bertelsmann-Stiftung in einer Studie herausgefunden.

Darum sollten Ärzte, Krankenkassen, Politiker, aber auch Unternehmen selbst die chronisch Kranken unterstützen. Sie sollen Therapien besser begleiten und Arbeitsabläufe anpassen.

Wie eine bessere Therapiebegleitung aussehen könnte und was Arbeitgeber genau tun können, um ihre Mitarbeiter zu unterstützen und so unterm Strich auch Geld zu sparen, erklärt Dr. Jan Böcken von der Bertelsmann-Stiftung.

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