Gewinner der Euro-Krise?: Gute Prognosen für Deutschlands Wirtschaft

18.01.2012

Laut Jahreswirtschaftsbericht kann sich Deutschland auf 2012 freuen: Neuverschuldung und Arbeitslosenzahlen werden voraussichtlich sinken. Viele EU-Staaten geraten hingegen immer tiefer in die Schuldenkrise. Was macht Deutschland anders?

Die deutsche Wirtschaft bleibt trotz verschuldeter EU-Nachbarn auf Erfolgskurs / Foto: © Michael Kappeler/dapd

arbeitet im Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und an der Frankfurt School of Finance & Management.Prof. Dr. Michael Schröderarbeitet im Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und an der Frankfurt School of Finance & Management. 

Teure Kredite, wirtschaftlicher Abstieg und Massenarbeitslosigkeit – um die europäischen Staaten steht es zur Zeit nicht besonders gut. Mit einer Ausnahme: die Deutschen haben eigentlich keinen Grund sich zu beschweren. Hierzulande soll die Wirtschaft in diesem Jahr erneut wachsen, Bundesregierung und die Wirtschaftsweisen erwarten eine sinkende Neuverschuldung und die niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit Beginn der Bundesrepublik.

Doch warum zählt Deutschland zu den Gewinnern der Eurokrise und welche Verantwortung geht damit einher? Darüber sprechen wir mit Michael Schröder vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Er ist Leiter des Forschungsbereichs „Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement“: