Green Radio | Giftstoffe in Schnittblumen

21.03.2013

Tulpen, Narzissen, Hyazinthen: Frühjahr ist Blumenzeit. Doch Umweltschützer warnen: Die schönen Blüten sind oft mit Pestiziden belastet. Gefährden Blumen die Gesundheit?

Machen gute Laune: Tulpen. Foto: © Winfried Rothermel/dapd

In Zusammenarbeit mit dem UmweltbundesamtIn Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt 

Auch wenn es draußen noch nicht so aussieht: Es ist Frühling, und damit auch Zeit für Frühlingsblumen. Ein bunter Strauß schmückt jedes Zimmer. Doch außer ihrem frischen Duft könnten manche Blumen auch noch chemische Rückstände in die Wohnung tragen: Ein Großteil der in Deutschland verkauften Blumen stammt aus Übersee, in den großen Gärtnereien der Herkunftsländer werden oft ganze Gift-Cocktails auf die Pflanzen gesprüht. Nur so gedeihen die Blüten und überstehen den langen Transportweg nach Deutschland, ohne dass Schädlinge sie unterwegs welken lassen.

Chemie-Expertin von GreenpeaceChristiane HuxdorffChemie-Expertin von Greenpeace 

Chemikalien-Rückstände nachgewiesen

Womit genau die Blumen behandelt werden, lässt sich schwer sagen. Umweltschützer haben aber immer wieder auch Rückstände von Chemikalien nachgewiesen. Grenzwerte gibt es – anders als bei Obst und Gemüse – dafür aber nicht. Wie giftig also sind die Chemikalien auf Schnittblumen? Welchen Gefahren sind die Arbeiter in den Blumenfarmen ausgesetzt? Und wie können Blumenfreunde giftfreie Sträuße erkennen? Sagen Fair-Trade-Siegel darüber etwas aus?

Das haben wir Christiane Huxdorff gefragt, Chemie-Expertin bei Greenpeace.

+++Green Radio: Umwelt und Nachhaltigkeit – eine Kooperation mit dem Umweltbundesamt. Jeden Donnerstag bei detektor.fm+++

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