Green Radio | Große Koalition: Was wird aus den Erneuerbaren Energien?

28.11.2013

Würgt Schwarz-Rot die Energiewende ab? Dass der Koalitionsvertrag Klimaschützer glücklich machen würde, war nicht zu erwarten. Doch die Kritik fällt noch heftiger aus, als angenommen.

Hängt die Große Koalition zu sehr an der Kohlekraft? Hier ein vergleichsweise modernes Kohlekraftwerk in Grevenbroich. Foto: Patrik Stollarz/AFP

in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamtin Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt 

Die Energiewende bleibt auch für die neue Regierung ein wichtiges Vorhaben – zumindest auf dem Papier. Union und SPD bekennen sich ausdrücklich dazu: sie wollen den „stetig wachsenden Anteil Erneuerbarer Energien konsequent und planvoll fortführen“. So steht es im Koalitionsvertrag.

Umweltverbände und Energie-Experten haben auf diesen Koalitionsvertrag enttäuscht bis entsetzt reagiert. Sie glauben, dass die große Koalition die Energiewende eher bremst als fördert.

Große Koalition will „Ausbaukorridore“ festschreiben

Bis 2025 sollen höchstens 45 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen, bis 2035 höchstens 60 Prozent. Vor allem diese Deckelung stößt auf harte Kritik. Fachleute bezweifeln, dass Deutschland so noch seine CO2-Ziele erreicht – und zwar sogar Fachleute innerhalb der CSU. Auch die Pläne, die Ökostrom-Erzeuger möglichst schnell in den Markt zu integrieren und von der Einspeisevergütung zu lösen, sind umstritten.

Wie sich die schwarz-roten Pläne auf die weitere Entwicklung der erneuerbaren Energien und der Ökostrom-Erzeuger auswirken, darüber haben wir mit Jens Tartler vom Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. gesprochen.

Green Radio | Große Koalition: Was wird aus den Erneuerbaren Energien?

+++Green Radio: Umwelt und Nachhaltigkeit – eine Kooperation mit dem Umweltbundesamt. Jeden Donnerstag bei detektor.fm+++

Green Radio als Podcast? Dann hier abonnieren.