Green Radio | Nachhaltiges Bauen

06.09.2012

Nachhaltiges Bauen - dazu gehört mehr als eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Selbst Niedrigenergiehäuser müssen nicht immer nachhaltig sein. Denn schon der Bau verbraucht viele Ressourcen. Was also muss man alles berücksichtigen, wenn man nachhaltig bauen möchte?

Ein Gebäude mit Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen: Das Zentrum für Virtuelles Engineering in Stuttgart. Foto: Christian Richters, © Fraunhofer IAO, UNStudio, ASPLAN

In Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt.In Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt. 

Wenn die Energiewende in Deutschland gelingen soll, dann muss sich vor allem bei den Gebäuden einiges ändern. Denn Gebäude verursachen hierzulande rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs. Bis 2050 soll der Gebäudebestand „klimaneutral“ sein. Das heißt, der Betrieb der Gebäude soll dann keine Treibhausgase mehr verursachen, etwa durch Heizung und Stromverbrauch.

ist Geschäftsführer der GFÖB.Alexander Rudolphiist Geschäftsführer der GFÖB. 

Die gute Nachricht ist: Es gibt heute sehr viele Möglichkeiten, bei Gebäuden Energie zu sparen. Bessere Wärmedämmung, eine moderne Heizung und Solarzellen aufs Dach, diese Maßnahmen fallen einem zuerst ein, wenn man an ökologisches Bauen denkt. Doch ein niedriger Energieverbrauch ist nicht alles. Manche Neubauten tragen einen so großen ökologischen Rucksack, dass ihre Ökobilanz trotz eines niedrigen Energieverbrauches schlecht bleibt. Wer wirklich nachhaltig bauen oder umbauen möchte, muss also sehr vieles beachten.

Was alles zum Nachhaltigen Bauen gehört, hat uns Alexander Rudolphi erklärt. Er ist Geschäftsführer der Gesellschaft für Ökologische Bautechnik in Berlin und sitzt im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

+++Green Radio: Umwelt und Nachhaltigkeit – eine Kooperation mit dem Umweltbundesamt. Jeden Donnerstag bei detektor.fm+++

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