Green Radio | Ökostrom: Nicht jeder Tarif nützt der Energiewende

25.07.2013

Worin unterscheiden sich die vielen Ökostrom-Tarife? Und warum reicht es nicht, wenn Ökostrom aus einhundert Prozent erneuerbaren Energien kommt?

In Zusammenarbeit mit dem UmweltbundesamtIn Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt 

Ökostrom ist ziemlich beliebt: Die Zahl der deutschen Haushalte mit Ökostrom ist seit 2011 um ein Viertel gestiegen – jeder achte Haushalt bezieht mittlerweile grünen Strom.

Trotzdem löst diese Nachricht bei Klimaschützern noch keine Glücksgefühle aus. Denn Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom – längst nicht jeder Tarif bringt die Energiewende tatsächlich voran. Noch ist das Angebot europaweit gesehen größer als die Nachfrage nach Ökostrom. Deshalb trägt sich die Energiewende noch nicht von allein.

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

wissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut e.V. FreiburgDominik Seebachwissenschaftlicher Mitarbeiter am Öko-Institut e.V. Freiburg 

Wer wirklich „echten“ grünen Strom haben möchte, muss etwas genauer hinschauen. Die Herkunft des Stroms allein ist noch kein Qualitätskriterium. Um Verbrauchern den Überblick zu erleichtern, gibt es verschiedene Ökostrom-Label – leider aber verwirren viele davon. Auf eine einheitliche Richtlinie konnten sich Umweltverbände und Organisationen bislang nicht einigen.

Green Radio erklärt, worauf man bei der Wahl des Ökostrom-Anbieters achten sollte. Dazu haben wir unter anderem bei Dominik Seebach nachgefragt, er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Energie und Klimaschutz am Öko-Institut in Freiburg.

+++Green Radio: Umwelt und Nachhaltigkeit – eine Kooperation mit dem Umweltbundesamt. Jeden Donnerstag bei detektor.fm+++

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