Grüß Gott, Genosse: Wie die taz sich finanziert

20.06.2013

Ob Zeitung, Rundfunk oder Onlinejournalismus: alle kämpfen mit dem Geld. Die Finanzierung von unabhängigem Journalismus ist schwierig, neue Ideen müssen her. Sind Genossenschaften das Zukunfts-Modell für den Journalismus?

Während andere Tageszeitungen zittern, freut sich die taz über ein sicheres Fundament. Über 12.000 Genossen unterstützen die Tageszeitung finanziell. Foto: © Pentax EI-2000/ flickr.com

ist Leiterin der taz Genossenschaft.Konny Gellenbeckist Leiterin der taz Genossenschaft. 

Viele Medien suchen neue Ideen zur Finanzierung. Das ist keine Neuigkeit.

Seit Jahren schon schwächeln die Anzeigeneinnahmen der großen Zeitungen und im Internet gibt es den Großteil der Inhalte kostenlos.

Ein Patentrezept, wie sich Journalismus weiter stabil finanzieren kann und die Vielfalt an Angeboten gestärkt wird, gibt es jedoch nicht.

Genossenschaft für mehr Sicherheit?

Die Tageszeitung „taz“ hat 1992 eine Verlagsgenossenschaft gegründet und sich damit aus der finanziellen Krise manövriert. Für Aufsehen hat auch die Kampagne „taz zahl ich“ gesorgt. Sie gilt für einige als einziges funktionierendes Journalismus-Bezahlmodell in Deutschland.

Ist also die Genossenschaft ein Modell zur Finanzierung von Journalismus?

Wir haben mit Konny Gellenbeck von der taz über das Prinzip Genossenschaft und über die Zukunftsfähigkeit dieser Finanzierungsmethode gesprochen.