Gute Nachrichten | Die EWS aus Schönau

Wie aus Stromrebellen ein Vorzeige-Energieversorger wurde

16.04.2014

Erst nahm sie keiner so recht ernst. Dann sollten sie mit Geld und Gutachten ausgebremst werden. Doch die Bürgerinitiative in Schönau wollte keinen Atomstrom mehr. Das war 1986 - mittlerweile ist eines der erfolgreichsten Energieunternehmen Deutschlands daraus geworden. Wer Strom will, braucht große Konzerne? Die gute Nachricht aus Schönau lautet: nicht unbedingt.

Ursula Sladek, 1986 Mit-Begründerin der Bürgerinitiative, heute im Vorstand der EWS. / © Netzkauf EWS eG

In unserer Rubrik „Gute Nachrichten“ stellen wir jeden Mittwoch Unternehmen, Ideen und Projekte vor, die etwas besser machen wollen. Und heute sind die dran, die von vielen „Die Stromrebellen“ genannt werden: die Elektrizitätswerke Schönau.

Entstanden aus einer kleinen Bürgeriniative gegen Atomkraft zählen die EWS heute zu den erfolgreichsten Stromversorgern.

Ursula Sladeksteht dort, wenn man so will, vom ersten Tag an mit an vorderster Front und ist heute im Vorstand der EWS. Was die Elektrizitätswerke Schönau anders als andere Versorger machen, wie die Zukunft des Unternehmens aussehen soll und was sie anderen Initiativen mit auf den Weg geben würde, fragen wir Ursula Sladek im Interview – los geht’s mit einer kurzen Zusammenfassung der Geschichte der EWS.

 


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„Gute Nachrichten“ – unter diesem Titel stellen wir jeden Mittwoch Projekte, Initiativen und Firmen vor, die etwas besser machen wollen. Arbeit verbessern, Wirtschaft und Moral in Einklang bringen, den Umweltschutz voranbringen, fair produzieren, nachhaltig wirtschaften oder kulturell bereichern.

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