Gute Nachrichten | Die “heldenküche”

Ein Sozialunternehmen für Nicht-Helden geht an den Start

23.04.2014

Die „heldenküche“ will für und mit all denen kochen, die sich im Alltag nicht wie Helden fühlen. Mit Zutaten, die übrig sind. Und das Geld dafür soll mit tollen Koch-Events verdient werden. Gerade wird dafür ein Unternehmen gegründet - unsere Gute Nachricht heute.

Die “heldenküche” will Kochen und Genießen - für Auftraggeber, aber auch für jene, die sich das nicht leisten können. / © Matthias Damert

Jeden Mittwoch stellen wir hier Projekte, Initiativen und Firmen vor, die etwas besser machen wollen. Heute geht es um die „heldenküche“: ein junges Unternehmen, das sich gerade gründet und das klassische Prinzip der Quer-Finanzierung verfolgt.Das Ziel:

Mit Menschen kochen, die im Alltag nicht das Gefühl bekommen, Helden zu sein.

Die „heldenküche“ will einerseits tolle Koch-Events veranstalten und damit Geld verdienen. Und sie will andererseits für und mit all jenen kochen, die sich im Alltag nicht wie Helden fühlen: in Kinderheimen, Behindertenwerkstätten und Asylbewerberheimen zum Beispiel – und so mit dem verdienten Geld auch Gutes tun.

Wie die „heldenküche“ kocht

Immer dabei: Zutaten, die übrig sind, die andere nicht mehr kaufen wollen und die aus der Nähe kommen.

Ausgedacht hat sich das Claudia Friedrich. Marcus Engert hat Claudia Friedrich in ihrer Küche besucht – und im ersten Teil des Gesprächs geht es um das Was? (das Kochen), das Wie? (die Zutaten) und die Frage, was es mit dem geheimen „Tischlein“ auf sich hat.

Warum die „heldenküche“ ein Unternehmen werden soll

Die „heldenküche“ ist mittlerweile mehr, als nur ein Hobby. Gerade wird ein Unternehmen gegründet – ein „Sozialunternehmen“ soll es sein.

Denn hinter der „heldenküche“ steht ein sog. „Werte-Potpourri“. Was das ist und ob man darauf ein Unternehmen aufbauen kann, das fragen wir Claudia Friedrich im zweiten Teil des Gesprächs.

Ich bin halt so ein kleiner Weltverbesserer. Ich möchte meinen Kindern später in die Augen gucken und sagen: Ja, ich hab mir echt Mühe gegeben, dass das für euch hier auch ganz cool ist. – Claudia Friedrich

 


präsentiert die ‚Guten Nachrichten‘.

Gute Nachrichten“ werden präsentiert von der GLS Bank – der ersten sozial-ökologischen Universalbank der Welt.


„Gute Nachrichten“ – unter diesem Titel stellen wir jeden Mittwoch Projekte, Initiativen und Firmen vor, die etwas besser machen wollen. Arbeit verbessern, Wirtschaft und Moral in Einklang bringen, den Umweltschutz voranbringen, fair produzieren, nachhaltig wirtschaften oder kulturell bereichern.

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im Gespräch mit Marcus Engert.Claudia Friedrichim Gespräch mit Marcus Engert.