Hedgefonds und Spekulanten – haben sie Schuld am “Euro-Desaster”?

14.05.2010

Ein hunderte Milliarden Euro Rettungspaket wurde in der letzten Woche geschnürt, um Grechenland vor der Pleite zu schützen und den Euro zu stärken.

Die Börsen waren tagelang auf Talfahrt. Dann kam das Euro-Rettungspaket. Foto:Martin Oeser/ ddp

Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York.Moritz KochKorrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York. 

Sonntag Abend haben die EU-Finanzminister in Brüssel sehr lange zusammen gesessen und ein Rettungspaket geschnürt. Es soll im Falle des Falles hoch verschuldeten Euro-Ländern helfen. Dafür stellen die EU und der Internationale Währungsfonds Kredite und Kreditgarantien in Höhe von insgesamt über 700 Milliarden Euro zur Verfügung. Einerseits sollen darauf notleidende Staaten zugreifen können, andererseits soll der Euro sicherer gegen Attacken von Spekulanten werden. Die hatten den Kurs seit dem Frühjahr nach unten gezogen. Kaum ist das Paket beschlossen, ging der Euro-Kurs schlagartig wieder aufwärts. Aber was sind das für Spekulanten, die den Euro in die Bredouille gebracht haben?

Für die Süddeutsche Zeitung hat sich USA-Korrespondent Moritz Koch damit ausführlich auseinandergesetzt und in dieser Woche die Geschichte der bösen Spekulanten erzählt.

Das detektor.fm-Interview mit ihm können Sie hier anhören.