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Immobilienblase – kommt die zweite Krise aus China?

Die Krise begann in den USA mit dem Platzen einer Immobilienblase – und genau eine solche wächst derzeit in China. Experten schlagen bereits die Alarmglocken.

Max Otte - ist Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre und warnte bereits 2006 vor dem Crash. / © IFVE - Institut für Vermögensentwicklung

ist Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre und warnte bereits 2006 vor dem Crash. / © IFVE – Institut für Vermögensentwicklung
Max Otte

Erinnern Sie sich noch, wo und wie die Finanzkrise losging? Das war in den USA, als dort eine Immobilienblase entstanden war, und die geplatzt ist – Ende 2007, Anfang 2008. Bürger mit niedrigen Einkommen konnten ihre Kredite für ihre Häuser nicht mehr bezahlen. Die Banken mussten ihre Hypotheken einlösen und die Häuser pfänden, hatten auf einmal massenhaft kleine Häuser im Besitz, konnten die nicht zu Geld machen – der Markt kollabierte. Es war die Blase geplatzt.

Ähnliches beobachten wir seit einiger Zeit in China. Dort sind die Häuserpreise im vergangenen Monat zum neunzehnten Mal in Folge angestiegen. Viele Neubauten stehen leer oder werden gar nicht fertig gestellt. Wächst dort also die nächste Blase heran? Und wenn ja: wird sie ähnlich dramatisch? Das fragen wir einen Wissenschaftler, der die USA-Krise früher als die meisten hat kommen sehen: der Finanzexperte Professor Max Otte.

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