Industrie 4.0 – Die Fabrik, die sich selbst organisiert

07.04.2014

Auf der diesjährigen Hannover Messe steht sie im Mittelpunkt: Die Fabrik 4.0. Eine Fabrik, in der die Maschinen untereinander kommunizieren. Für den Produktionsprozess bedeutet das einen großen Fortschritt, birgt aber auch Risiken.

Industrie 4.0: Wenn jedes Zahnrad weiß, was zu tun ist.  Foto: this.is.seba / Flickr / Lizenz: CC BY 2.0

Individuelle Produkte produziert am Fließband. Klingt nach einem Paradoxon? Ist es nicht. Die Fabrik 4.0 soll es möglich machen, beispielsweise ein individuelles T-Shirt neben hunderten von anderen individuellen T-Shirts zu produzieren.

Indem die Geräte untereinander kommunizieren und sich in ihren Produktionsschritten absprechen, organisiert sich die Fabrik selbst – und erreicht so einen hohen Grad an Autonomie.

denkt, dass Daten in automatisierten Fabriken besser geschützt werden müssen.Norbert Gronaudenkt, dass Daten in automatisierten Fabriken besser geschützt werden müssen. 

Vollelektronische Prozessketten

In diesem Jahr setzt die Hannover Messe erneut einen Schwerpunkt auf die Fabrik 4.0 und stellt in diesem Rahmen verschiedene Produktionsmodelle der Zukunft vor.

Was genau sich hinter der Bezeichnung verbirgt, wie der Arbeitsplatz 4.0 aussehen könnte und welche Risiken in der zukünftigen Produktionsweise liegen, erklärt Norbert Gronau. Er ist der Leiter des Anwendungszentrums Industrie 4.0 an der Universität Potsdam.

Industrie 4.0 - Die Fabrik, die sich selbst organisiert

Eine menschenleere Fabrik wird es niemals geben. – Norbert Gronau, Universität Potsdam