Wann sich Jobwechsel lohnen

"Neue Stelle, neues Glück"

24.03.2016

Wenn man mit seinem Job unzufrieden ist, sollte man über einen Wechsel nachdenken, sagt Daniel Rettig von der WirtschaftsWoche. Vor allem wenn es keine Entwicklungsmöglichkeiten gibt, kann ein Jobwechsel psychisch gut tun.

Zahlt sich der Jobwechsel aus?

Eine neue Stelle kann auch mehr Geld bringen. Fünf bis zehn Prozent lassen sich bei einem neuen Job durchaus herausschlagen. Das besagen Karriere-Studien, erklärt Daniel Retting von der WirtschaftsWoche.

Ein neuer Job kann aber auch glücklich machen, weil man die Uhr neu stellt. – Daniel Rettig

Der alte Ärger bleibt dann beim alten Job und man findet neue Herausforderungen. Das sind nur ein paar Gründe, warum es sich lohnen kann. Manchmal nimmt man aber auch weniger Gehalt in Kauf, wenn einem der neue Job sinnstiftender erscheint. Wichtig beim Jobwechsel ist die Motivation. Psychologen unterscheiden da zwischen „Hin zu“ und „Weg von“, sagt Daniel Rettig. „Das Weg-Von ist dann meistens ein schlechter Ratgeber, weil man ja nur von was weg will, und das Wichtige ist ja zu wissen, wo man hin will.“

Alten Arbeitgeber nicht verprellen

Einer der Hauptgründe für den Jobwechsel sind fehlende Entwicklungschancen. „Wenn zum Beispiel immer jemand anderes befördert wird, auch wenn er erst später in das Unternehmen gekommen ist“, sagt Daniel Rettig.  Aber nach dem Wechsel der Stellle muss man vorsichtig sein, weil Probleme im alten Job auch in dem neuen wieder auftauchen können. Daher empfiehlt es sich, nach einem Job eine Bilanz zu ziehen. Vor allem sollte man seinen alten Arbeitgeber nicht gegen sich aufbringen, weil es durchaus möglich sein kann, dass man sich wiedertrifft.

Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Gösta Neumann erklärt Daniel Rettig von der WirtschaftsWoche, wann sich Jobwechsel lohnen können.

Das Gras ist auf der anderen Seite auch nicht immer grüner. Nicht jeder Jobwechsel lohnt sich Daniel Rettig, Redakteur bei der WirtschaftsWoche.